DEPRESSION

Drehbuch des Kurzfilmes

 

[Anmerkung. Im Film gibt es zwei Hauptfiguren: Charakter 1 und 2. Bis zur allerletzten, 6. Szene treten sie nicht zusammen auf, sondern werden getrennt gefilmt. Szenen mit dem Charakter 1 – ungefähr bis zur Mitte der 6. Szene – werden immer aus der „Ich-Perspektive“ gefilmt. Szenen mit dem Charakter 2 (der Schauspieler) werden nicht immer aus der „Ich-Perspektive“ gefilmt – sodass der Schauspieler und sein Spielen zu sehen ist.]

Szene 1.

Die Sprache des Charakters ist Russisch.

Blick aus der „Ich-Perspektive“ (First-person perspective), (Charakter 1).

Ein Zimmer, ein Schreibtisch mit Laptop (Zimmer mit Laptop). An den Laptop sind angeschlossen: ein Joystick, eine externe Tastatur mit großen Tasten, ein externer großer Bildschirm. Vor dem Tisch steht ein Flachbild-Fernseher, auf dem Rock-Musik-Clips zu sehen sind.

Am Bildschirm des Laptops sieht man den Weltraum, am großen Bildschirm – einen Text. Unter dem Text tippt jemand das Datum des Text-Eintrags. Er tippt langsam, einmal macht er einen Tippfehler, entfernt die Buchstaben, tippt erneut. Dann wird der Text an den Anfang gescrollt und man sieht sein Titel: «Depression» (Eine Erzählung).

Off-Stimme (Sprecher):

«So… fertig. Ein bisschen hab´ ich mich mit einer Kurzgeschichte abgelenkt. Okay, jetzt aber zurück an die Doktorarbeit…»

Die Text-Datei wird geschlossen, am großen Bildschirm erscheint ein Fenster mit einem Computer-Programm. Am Bildschirm des Laptops erscheinen Fenster mit vielen Zahlen.

 Sprecher (nachdenklich):

«Und das nennt sich bei mir eine Depression… Wenn das eine Depression ist, wie wird das sein, wenn die vorbei ist?»

 

Szene 2.

Die Sprache des Charakters ist Deutsch

Blick aus der „Ich-Perspektive“ (aber nicht immer!) (Charakter 2).

Eine U-Bahn-Brücke über die Donau, ein Fußweg. In der Hand sieht man ein Blumenstrauß. Charakter 2 geht zum Geländer hin, schaut auf die Donau, auf die Landschaft… Da klingelt das Handy. Darauf erscheint: Magdalene (oder irgendein anderer Name – außer Kati).

Sprecher:

«Ja! Wo bist du?! Was? Na Servus! Und wann wolltest du mich bitte darüber informieren, Schatz??? Hättest du mir das nicht sagen können, als ich noch zu Hause war? Ich stehe hier schon eine halbe Stunde herum! Okay, sorry, kein Problem, vergiss es. Ja, passt schon. Ehrlich! Ruf´ mich an! Bussi, baba…!»

Die Farben herum verblassen ein wenig.

Sprecher (mürrisch):

«Sie muss arbeiten…! Ungeplant schon wieder, verdammt…»

Plötzlich läuft ein Kerl vorbei zur U-Bahn. Der Kerl rempelt ihn unabsichtlich an und das Telefon fliegt ihm aus der Hand. Der Kerl entschuldigt sich, ohne dabei stehenzubleiben.

Sprecher (gereizt hebt er das Telefon vom Boden auf):

«Hey! Was is!!! Pass´ auf, wo du hintrittst, verdammt nochmal! Blödes Arschloch…!»

Der Kerl dreht sich für eine Sekunde um und zeigt eine obszöne Geste.

Er überprüft zornig, ob das Handy funktioniert. Dann geht er selber zur U-Bahn und wirft auf dem Weg dorthin den Strauß weg (in einen Müllkübel oder einfach in die Donau).

 

Szene 3.

Die Sprache des Charakters ist Russisch.

Blick aus der „Ich-Perspektive“ (Charakter 1). Das Zimmer mit Laptop.

Am externen großen Bildschirm ist ein Fenster mit einem Computer-Programm geöffnet, am Laptopbildschirm –Fenster mit vielen Zahlen.

Sprecher (seufzend):

«Ah, was soll denn das, verdammt noch Mal…! Was ist mit dir??! So wird das nie was. Da ist in der Programmierung irgendwo der Hund drin… Wie immer…»

Er dreht sich zur gegenüberliegenden Wand um. An der Wand hängen mehrere, gerahmte Ehrenurkunden.

Sprecher:

«Okay, später. Kurz Pause! Sonst verpasse ich Venus…»

Er dreht sich zurück, schließt alle Fenster und Programme und öffnet ein digitales Planetarium am großen Bildschirm.

Sprecher:

«Mum! Bereit´ das Teleskop vor!»

 

Nächster Frame.

Ein anderes Zimmer (Charakter 1). Ein kleines Teleskop beim Fenster.

Auf der Teleskop-Fernbedienung, die auf dem Hocker in der Nähe liegt, drückt man eine Taste, und das Teleskop beginnt sich zum Fenster zu drehen.

Sprecher (nachdenklich):

«Danach schreibe ich eine E-Mail an den Professor… ein Treffen ist schon längst überfällig. Die Ergebnisse herzeigen…»

Als das Teleskop sich zu Ende gedreht hat, nähert sich die Kameraeinstellung dem Okular.

Sprecher:

«Ja, und außerdem sollte ich gehen – solange ich noch in Form bin. Morgen unternehme ich irgendwohin einen Spaziergang…»

 

 Szene 4.

Sprache des Charakters ist Deutsch.

Blick aus der „Ich-Perspektive“ (aber auch nicht immer!) (Charakter 2).

Die Farben sind verblasst.

Ein Zimmer mit Sofa (oder Bett). Im Zimmer herrscht ein ziemliches Chaos. Auf dem nicht gemachten Sofa sind jede Menge verschiedener Papiere wild durcheinander geworfen.

Sprecher (mit Verzweiflung, verärgert, knurrend):

«Ah-r, verdammt! Fuck! Nur  Rechnungen und Scheiß-Strafen! Was ist das?! Eine Mahnung wegen einem Mietrückstand?! Was für ein Scheiß??! Ich hab doch mit denen, mit diesen Trotteln, bereits alles besprochen und abgemacht: Ich warte doch noch auf das Gehalt vom neuen Job! Haben die Idioten vergessen, das im System zu löschen? Oder weiß die eine Hand nicht, was zur Hölle die andere macht?! Wie immer – in diesem idiotischen, degenerierten Land voller unzufriedener, fauler Trotteln!!! Verdammt, und noch dazu habe ich den halben Tag im Stau gesteckt – auf der Fahrt zu dieser neuen Scheißarbeit! Und dann hab ich mich natürlich auch verspätet, verdammter Mist! Ich hoffe, die schmeißen mich dort nicht raus. Ich bin ja da noch in der Probezeit… Dann würde ich auf der Straße landen – sogar von diesem miesen Loch aus…!»

Er setzt sich auf das Sofa. Er knurrt weiter:

«Was für ein verficktes Leben!!! In diesem verfickten Land voller verfickter Freaks…!  Witzig… Ich bin zwar nicht im Krieg. Schon nicht mehr… Aber es ist fast so wie im Krieg wieder, scheiße noch mal. Schau´, schon bald beginnen die Kugeln vorbei zu pfeifen…»

Plötzlich hört man ein Effekt als ob Kugeln vorbeifliegen. Er beugt sich unwillkürlich nach unten (Die Kamera geht nach unten).

Sprecher (ironisch):

«Na bitte: Da sind schon die ersten «Pannen im Programm» …! Scheißtrick! Ich spreche sogar schon mit mir selber. Zeit für eine Dusche….?

Irgendwo unter dem ganzen Kram klingelt das Handy – eine SMS. Er holt das Telefon hervor. Nachricht von Magdalene (oder irgendein anderen Namen – außer Kati). Er liest die Nachricht.

Nachricht:

«Hallo! Hör zu, ich hab nachgedacht… Ich brauch Zeit. Bleiben wir für den Moment nur Freunde. Bitte, sei nicht böse! Tschüss!».

Die Farben herum verblassen völlig, alles wird beinahe schwarz-weiß. Dann verdunkelt es komplett.

 

Szene 5.

Die Sprache des Charakters ist Russisch.

Blick aus der „Ich-Perspektive“ (Charakter 1). Das Zimmer mit Laptop.

Auf dem großen Bildschirm ist der „Messenger“ geöffnet. Charakter 1 tippt eine Nachricht.

Nachricht (die Stimme des Charakters 1 ist zu hören):

«Hallo! Wie geht´s? Was hast du fürs Wochenende vor? Willst du einen Spaziergang irgendwo an der frischen Luft machen? Das Wetter scheint ganz gut zu werden…»

Es ist zu sehen, wie die Antwortnachricht getippt wird.

Antwortnachricht (Kati. Wird mit weiblicher Stimme gesprochen):

«Hallo! Keine schlechte Idee! Ich wollte selber ein bisschen frische Luft schnappen – nach dem ganzen Stress auf der Arbeit.»

«Wirklich? Na klasse, super! Das heißt, es wird wieder die Schöne und das Biest – auf Spaziergang…!»

« :)))) Du machst mich ganz verlegen! Die Schöne, na ja…! Aber danke!»

«Nicht so bescheiden! Das heißt, mit dem Biest bist du einverstanden?»

«Nein, natürlich nicht! Du bist auch kein sonderlich beeindruckendes Biest. Höchstens ein Egoist! :))»

« :)) Wie du meinst. Also, dann bis morgen? Zirka um 3 Uhr, auf der Insel.»

«Passt. Abgemacht!»

«Ich nehme auch mein Teleskop mit. Dann schauen wir mal die Sonne an…!»

«Das, mit dem du gestern die Venus beobachtet hast?»

«Nein, ist zu mühsam das dorthin zu schleppen. Abbauen, dann wieder zusammenbauen… Ich nehm mein Sonnenteleskop, wie letztes Mal. Ja, und noch eines! Ich will dort auch ein bisschen gehen, beim Geländer…»

«Natürlich, keine Frage! Wir gehen zusammen. Wie beim letzten Mal. Also, bis morgen!»

 

Szene 6.

Die Sprache des Charakters ist Deutsch.

Blick aus der „Ich-Perspektive“ (aber nicht immer!) (Charakter 2).

Die Donau-Insel. Die U-Bahn-Brücke über die Donau, ein Fußweg. Die Welt herum ist dunkel und fast schwarz-weiß mit einem rosa Unterton (wie in «die Wand», als der Charakter sich in einer anderen, schlechten Welt aufgetaucht ist). Charakter 2 nähert sich dem Geländer, er legt die Hände darauf.

Seine Stimme erklingt aus dem Off (gleichgültig):

« Leben… Was ist das Leben? Nur ein Augenblick in der Ewigkeit des Kosmos. Eine verschwindend kleine Einheit. Eine Illusion!.. Und der Tod? Was ist der Tod? Nur ein Übergang! Ein Übergang von einem Zustand der Materie zu einem anderen. Von einem lebendigen zu einem nicht lebendigen. Aus einem unnatürlichen, momentanen und verschwindend kleinen Zustand – zu einem natürlichen und ewigen… Und daraus besteht praktisch das gesamte Universum. Warum haben wir dann eine solche Angst vor diesem Übergang? Weil uns «befohlen» wurde zu leben? Das ist einfach lächerlich! Der Selbsterhaltungsinstinkt? Das Hauptprogramm, das die Natur in uns angelegt hat. Ein «Überlebensprogramm». Zumindest bis du dich vermehrt hast. Aber auch diese Programme, die natürlichen Instinkte, können bei ausreichender geistigen Kapazitäten und Reflexionsvermögen fehlschlagen. Ausgeschaltet werden. Wir können sie sogar selbst ausschalten! Besonders wenn es kein Sinn mehr gibt weiterzuleben…»

Er blickt über das Geländer nach unten. Er schaut auf den Fluss.

 

Nächster Frame

Die Sprache des Charakters ist Russisch.

Der gleiche Ort: Die Donau-Insel. Blick aus der „Ich-Perspektive“ (Charakter 1). Er bewegt sich durch eine Allee, die auf die U-Bahn-Brücke über die Donau führt. Die Welt herum ist hell, die Farben sind gesättigt. Die Vögel singen.

Viele entgegenkommende Passanten lächeln ihm (in die Kamera) zu. Sie schauen nur von oben nach unten.

Sprecher des Charakters 1:

«Hier ist es cool… Und das Wochenende war cool! Mit Kati. Obwohl wir fast gestürzt wären – dort, am Geländer… Aber dafür war es lustig…! Die Schöne und das Biest… Und die Sonne haben wir angeschaut.»

Er nähert sich dem Fußgängerweg und dem Brückengeländer. Er spricht weiter:

«Heute muss ich aber allein gehen. Unter der Woche, sehen Sie, arbeiten alle…! Okay, kein Problem… Oops!.. Offenbar ist mein Platz besetzt… OK, dann suchen wir einen anderen. Dort drüben.»

Bei dem Geländer, wo er normalerweise geht, steht ein Mann. Er will den Mann umgehen, um einen anderen Teil des langen Geländers zu benutzen. Aber plötzlich verlangsamt sich seine Bewegung, und er stoppt komplett.

Seine Stimme aus dem Off:

«Verstehe ich nicht… Was ist denn los…? Verdammt! Das Rad!!!»

Die Kamera beginnt nach unten zu schwenken und zuerst wird ein Joystick mit der Hand drauf sichtbar, dann Beine, ein Sitz und schließlich das platte Rad eines Rollstuhles.

Dann geht die Kamera nach oben und zur Seite und zeigt einen ganzen E-Rollstuhl und den Menschen drin. (Aufnahme mit Drohne).

Wieder der Blick aus der „Ich-Perspektive“ (Charakter 1)

Seine Stimme aus dem Off (empört):

«So-o…! Endstation!»

Er wendet sich an den Mann am Geländerund sagt (auf Russisch):

«Entschuldigung! Können Sie mir helfen? Hey…!»

 

Blick des Charakters 2 (der Mann am Geländer).

Sprecher (Deutsch):

«Das Leben… Dieser unserer archi-wichtiger Lauf irgendwohin. Leidenschaft, Kränkung, Wünsche… Es ist alles so verschwindend winzig…! Einfach nur lächerlich. Eine Krankheit der Materie! Staub! Wir sind alle nur Staub! Winziger Staub!!! Eine Illusion…! Die keine Bedeutung hat…»

Da hört er, dass jemand ruft. Offenbar wird er gerufen. Er dreht sich gleichzeitig irritiert und verwundert um (er hatte schließlich jemanden hinter sich bemerkt), und sieht einen lächelnden Mann in einem Rollstuhl (Charakter 1).

Plötzlich wird die Welt heller, die Farben gesättigt. Der rosa Farbton verschwindet.

Seine Stimme ist zu hören (wärmer, aber er spricht Deutsch):

«Was? Aber ja! Natürlich! Was ist passiert?»

Der Kerl im Rollstuhl deutet auf den platten Reifen und sagt auf Russisch:

«Na das hier…»

Obwohl die Figuren verschiedene Sprachen sprechen, verstehen sie einander wunderbar.

Der Mann (Charakter 2) sieht das Rad (die Kamera zoomt auf das Rad) und pfeift kurz.

Seine Stimme:

„Opala!! Na Servus…!“

Der Kerl:

„Ja, stimmt! So kann ich nicht bis zur Tankstelle fahren. Aber für so einem Notfall hab´ ich eine Pumpe – da, im Rucksack. Können Sie…?“

Der Mann sieht den kleinen Rucksack auf der Rückseite des Rollstuhls, aus welchem eine Luftpumpe hervorlugt. Er sagt:

«Aha! Soll ich pumpen? Ja! Kein Problem. Das haben wir gleich!»

Er holt die Pumpe raus und pumpt das Rad auf.

Der Kerl:

«Danke!»

Der Mann:

«Nichts zu danken! Ich bin froh, helfen zu können. So, fertig! Das hält für ein paar Stunden. Aber die Radkammer muss man vermutlich umtauschen…»

Hier blickt er für einigen Sekunden in die Augen des Kerls, und die Welt wird endgültig hell und farbig geworden. Die Kamera filmt beide Charaktere. Sie schauen einander an. Man hört Vogelgezwitscher.

Erneut aus Sicht des Mannes. Er sagt:

«So, schaffen Sie es selbst weiter oder brauchen Sie noch was? Soll ich Sie vielleicht nach Hause begleiten?»

Die Kameraeinstellung wechselt: Nun aus Sicht des Rollstuhlfahrers–„Ich-Perspektive“.

Und so weiter: Die Kamera wechselt immer auf die „Ich-Perspektive“ des jeweiligen Sprechers.

Der Kerl:

«Nein, danke, ich wohne nicht weit von hier – und in den Öffis muss ich selber nicht fahren. Ich schaff´s. Auf Wiedersehen! Und viel Glück! Sie haben mir sehr geholfen…!»

Der Mann, nachdenklich zu sich selbst und dem Kerl nachschauend:

«…Du mir auch…»

 

Aber als er schon etwas weg gefahren ist, zögerte der Kerl plötzlich. Er stoppt, kehrt an das Geländer zurück. Betätigt die Handbremse des Rollstuhls, nimmt mit einer Hand den Handlauf und steht auf.

Der Mann wirft sich zu dem Kerl hin:

«Hey, Hey! Was hast du vor??!»

Der Kerl erstaunt:

«Was meinen Sie?! Ich will einfach ein bisschen gehen, sonst nichts! Wie immer hier. Das ist so eine Art Training für mich…! Und nachdem ich sowieso hier bin…»

Der Mann:

«Ah so…! Okay, verstehe… Und was – nur so? Allein??»

Der Kerl:

«Ja, wieso?? Nicht zum ersten Mal. Na ja, normalerweise hab´ ich eine Begleitung, die mir hilft. Heute aber sind alle – in der Arbeit. Und deswegen hatte ich vor, alleine zu gehen…»

Der Mann, nachdem er etwas darüber nachgedacht hatte:

«Na dann, lass´ mir dir helfen! Oder hast du was dagegen?»

Und schmunzelnd ergänzt er:

«Ich bin momentan ohnehin arbeitslos. Also stehe ich dir heute ganz zu deiner Verfügung… Was soll ich tun?»

Der Kerl:

«Wirklich? Na super, okay…! Dann halten Sie bitte einfach meine Hand…»

Der Mann nimmt die Hand des Kerls und dieser macht einen Schritt.

Der Mann:

«Ich heiße übrigens Andreas. Und hör´ auf mich zu siezen. Sag´ einfach „du“!»

Der Kerl:

«Passt! Freut mich! Und ich bin Slavik…»

Die Kamera entfernt sich, filmt die beiden aus einigem Abstand von hinten. Ihr Gespräch wird fortgesetzt.

Andreas:

«Nun, wie wolltest du, Slavik, deinen Rollstuhl alleine von dort nachschieben…?»

Slavik:

«Amm… Na ja, du hättest ihn schon mitgenommen…!»

Andreas lacht.

 

Die letzte Inschrift auf diesen letzten Frame:

== …И пусть мы всего лишь ничтожная пыль, но пыль эта все-таки – звёздная!.. ==

== …Zwar sind wir nur winziger Staub, der Staub stammt aber von Sternen…! ==

 

–– ENDE ––

 

16. September 2017. Wien.

Übersetzung vom 26. September 2017. Wien.

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